| Montag, 22. November 2010 |
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TSV
Altenholz – SG Preetz / Kühren 1 –
1 ( 1- 1 )
Aufstellung
:
Johannsen, Kröger, F.Ziebell, Schulze, Wentorp, Schuster,
M.Ziebell, Mausolf, Boldt, Matthies, Koslowski, Mutzek
Torfolge
:
7.min 0-1 Boldt
9. min 1-1 Hopf
Nach turbulenter Anreise ( Verspätungen, Unfall auf der
Zielstraße ) wollten wir uns auf den Kunstrasenplatz und den
Gegner konzentrieren. Dieses gelang auch sehr gut, indem wir in der
7.min den Ball durch Pressing eroberten , Christopher den TW zu einem
Fehler zwang und dann ungehindert zur Führung einschießen
konnte. Leider kriegten wir kurz danach den Ball nicht aus der
Gefahrenzone, und Altenholz glich mit einem 16m-Schuß aus.
Das Spiel wurde danach von beiden Seiten im Mittelfeld mit sehr hohen
Aufwand betrieben, ohne dass es auf beiden Seiten zu Großchancen
kam.
Als alle befürchteten, dass wir aufgrund der freien Ersatzbank und
des Konditionsdefizites einbrechen würden, bewies die Mannschaft
Moral, mobilisierte die letzten Kräfte und erarbeitet sich in den
letzten 10 Minuten Chancen im 2-Minuten-Takt ( Lattentreffer, 2x
alleine auf den TW, 3 Ecken hintereinander). Dieser Aufwand wurde
leider nicht belohnt und so blieb es bei diesem Unentschieden.
Wir sind auf dem richtigen , aber noch sehr weiten Weg.......
Danke noch an Jirka Wentorp für das frühe Aufstehen in
Hannover ;-))
SG
PTSV/Kühren – Heikendorfer SV 0-6 ( 0-3
)
Aufstellung:
Johannsen, Kröger, F.Ziebell, Schulze, Wentorp,
Schuster, M.Ziebell, Mausolf, Boldt, Hüttinger, Matthies,
Koslowski, Mutzek
Torfolge:
3.min 0-1
27. min 0-2
37.min 0-3
75.min 0-4
80.min 0-5
82.min 0-6
Bericht:
Bereits nach 3 Minuten wurde das Konzept, die Null so lange wie
möglich zu halten und aus einer verstärkten Abwehr das Spiel
zu kontrollieren, über den Haufen geworfen. Danach hielten wir
mit, konnten aber leider die Lücken zwischen Abwehr / Mittelfeld
und Sturm nicht schnell genug überbrücken. Nach einem
Standard und einem Abwehrfehler hatte Heikendorf aus 4 Chancen 3 Tore
erzielt. Leider hielt der TW von Heikendorf einen Kopfball von Jirka
mit dem HZ-Pfiff glänzend, so dass uns der Anschluss verwehrt
blieb.
In der 2ten HZ stellen wir das System um und kamen besser ins Spiel.
Als die Kräfte in der Schlussphase nachließen, kam der HSV
leider noch zu 3 weiteren leichten Toren, und wir leider nur zu
einem Pfostenkopfball durch Bastian.
Ein missglückter Einstand mit einer verdienten aber zu hohen
Niederlage gegen ein Spitzenteam der Liga. Es gibt viel zu tun.....
| Mittwoch, 20. Oktober 2010 |
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FC
Kilia Kiel : SG Preetzer TSV/Kühren 3 : 2
(3 : 1)
Spielort: Kilia Kiel Stadion
Datum: 10.10.2010 um 11:00 Uhr
Aufstellung:
Tor:
Erik Johannsen
Abwehr:
Felix Ziebell, Jirka Wentorp, Marcell Ziebell, Tjorven
Kroeger
Mittelfeld:
Michael Schuster, Maik Hüttinger, Bastian Matthies, Sebastian
Mausolf,
Angriff:
Alexander Mutzeck, Christopher
Boldt
Ergänzung:
Simon Koslowski, Patrick Wick
Torfolge:
1 : 0 17
Min. FC Kilia Kiel
2 : 0 24
Min. FC Kilia Kiel
3 : 0 33
Min. FC Kilia Kiel FE
3 : 1 45
Min. Sebastian Mausolf
3 : 2 74
Min. Christopher Boldt
Spielbericht:
1.
Halbzeit:
16 Min Schuss Christopher Boldt aus 16 Metern aus halbrechter Position
auf lange Eck.
Keeper konnte halten, wir kamen beim Nachschuss eine Tick zu spät.
17 Min. 1:0 Kilia Kiel. Wir verloren im Ballbesitz ohne Not durch
Vertändeln das Spielgerät an die Gastgeber.
Anschließend Angreifer völlig frei durch, der aus 16 Metern
rechst unten Keeper Erik Johannsen kein Chance ließ.
23 Min. nach Freistoss durch Maik Hüttinger folgte ein strammer 16
Meter Schuss von Sebastian Mausolf etwa einen halben Meter über
das Gehäuse.
24 Min. es folgte das 2:0 für den Gastgeber. Fast wie eine Kopie
des ersten Gegentreffers. Wir verloren wieder im Ballbesitz
leichtfertig den Ball und wieder konnte ein Angreifer sich
anschließend frei die Ecke aussuchen und lochte aus 14 Metern
halbhoch rechts unhaltbar ein.
26 Min. erster Wechsel bei uns.
Nach folgenreichem Foulspiel an Bastian Matthies mussten wir ihn
zwangsweise gegen Simon Koslowski ersetzen.
30 Min. Freistoss für Kilia, aber Erik Johannsen konnte den Schuss
aus 20 Metern klasse klären.
33 Min. zu allem Überfluss handelten wir uns auch noch einen
Elfmeter ein, den der Gastgeber dankender weise als Geschenk auch
annahm und erfolgreich zur 3:0 Führung verwandelte.
45 Min. wir konnten wenigstens auf 3:1 verkürzen. Sebastian
Mausolf vollendete aus kurzer Distanz per Lupfer über den Keeper
der Gastgeber nach Freistoss von Marcell „Rucki“ Ziebell u.
Kopfballverlängerung von Jirka Wentorp.
Es musste sich nach der Pause enorm viel verändern, um hier noch
erfolgreich den Platz zu verlassen.
Aber tendenziell sah es nicht vielversprechend aus.
Dazu hatten wir bisher zu viele Ausfälle auf dem Platz zu
verkraften.
2.
Halbzeit:
Zweiter Wechsel zur Halbzeit.
Patrick Wick ersetzte Alexander Mutzeck.
59 Min. Chance für Kilia Kiel, aber trotz nicht geahndeter
Abseitsposition ging der Schuss knapp an unserem Tor vorbei.
61 Min. Christopher Boldt erlief einen schon im Toraus
gewähnten Ball, spielte ihn noch quer vors leere Tor, aber keiner
war mitgelaufen, so dass der Ball knapp 50 cm vor der Linie vor dem Tor
der Kilianer ohne Folgen vorbeihoppelte.
63 Min. letzter Wechsel bei uns.
Alex Mutzeck ersetzte Michael Schuster.
74 Min. nach Vorarbeit durch Simon Koslowski zog Christopher Boldt aus
18 Metern ab und unter Mithilfe des Keepers der Gastgeber konnten wir
auf 3:2 verkürzen.
Es war danach ausreichend Zeit das Spiel noch gänzlich zu kippen.
82 Min. Freistoss Tjorven Kroeger, aber Keeper v. Kilia klärte
sich über den Querbalken zur Ecke.
85 Min. Chance Kilia Kiel, aber Erik Johannsen gewann den Vergleich
klar zu seinen Gunsten.
86 Min. nächste Chance Kilia, aber diesmal ging der Schuss rechts
an das Außennetz.
86 Min. klare Chance für uns durch Sebastian Mausolf. Keeper der
Gastgeber schon geschlagen, aber ein Feldspieler konnte auf der Linie
so gerade noch zur Ecke klären.
Das wars denn auch schon.
Es passierte in den letzten Minuten nichts Erwähnenswertes mehr.
Fazit:
Wir verloren ein Spiel gegen einen schwachen Gegner, welches wir
hätten nie verlieren dürfen.
Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war absolut indiskutabel. Den
Gegner mit 3:0 in Führung gehen lassen, ohne das die eine einzige
Chance herausgespielt hatten, das war schon außergewöhnlich
im Negativen.
Es wurde in Halbzeit 2 zwar ein wenig besser, aber es reichte nicht
mehr, weil wir bis zum Ende weiterhin viele leistungstechnische
Ausfälle zu verkraften hatten.
Es gab kein richtiges kollektives Aufbäumen der Truppe und viele
Chancen sprangen bei den vielen untauglichen Versuchen bis zum Abpfiff
auch nicht mehr heraus.
Die wenigen Spieler, die sich leidenschaftlich gegen die Niederlage
stemmten, konnten alleine das Ruder nicht mehr rumreißen.
Ich denke mal, dass wars denn auch für mich.
Carsten Doose
SG
Probsteierhagen/Schönkirchen : SG Preetzer
TSV/Kühren 2 : 1 (2 : 0)
Spielort:
Schönkirchen Augustenthal Rasenplatz
Datum:
03.10.2010, 15:00 Uhr
Aufstellung:
Tor:
Erik Johannsen
Abwehr:
Calvin Schulze (C), Felix Ziebell, Jirka Wentorp, Simon
Koslowski,
Mittelfeld:
Finn Lühr, Michael Schuster, Maik Hüttinger, Sebastian
Mausolf,
Angriff:
Bastian Matthies, Amin
Moussa,
Ergänzung:
Christopher Boldt, Tjorven Kroeger, Andreas Büssau
Torfolge:
1 : 0 13
Min. Kevin Wagner
2 : 0 25
Min. SG Probst/Schönk.
2 : 1 60
Min. Christopher Boldt FE
Schiri: ???. Erste Halbzeit tadellos. Zweite Halbzeit Fehlentscheidung
Elfmeter in der 54 Min. für uns nicht gegeben + einige
fragwürdige Abseitsentscheidungen.
Spielbericht:
Nachdem wieder 2 Wochen ohne Spiel ins Land gezogen waren, 1 Woche
zuvor hatte uns das Wetter mit ausgiebigen Regenfällen einen
Strich durch die Rechnung gemacht, mussten wir zu den noch
ungeschlagenem Kreiskonkurrenten der SG Probst/Schönk. reisen.
Wir waren eindeutig Außenseiter, aber darin lag auch die Chance
dort etwas zu holen.
Da in den letzten Stunden vor dem Spiel noch 2 Spieler
überraschend ausfielen „1. Absage kurz nach Mitternacht per
SMS und ein weiterer erschien nicht zum Treffpunkt“ waren wir auf
13 Akteure geschrumpft.
Glücklicherweise konnte aus der B1 Andreas Büssau
nachgeordert werden, so dass wir trotzdem mit einer
schlagkräftigen Truppe auftreten konnten.
Zum Spiel:
1.
Halbzeit:
Von der Taktik her war es aus unserer Sichtweise eigentlich ganz simpel
zu sehen. Da wir wussten wie spielstark der Gastgeber war, wollten wir
aus einer bestens organisierten Defensive lange die Null stehen lassen,
um dann mit zunehmender Spieldauer je nach Konstellation auch offensiv
am Spielgeschehen teilnehmen.
Unser Vorhaben war das eine, die Umsetzung in Halbzeit 1, die dann
folgte, war fast gegensätzlich.
Die Gastgeber aus Probst/Schönk. waren von Beginn an klar
tonangebend und schnürten uns in unserer Hälfte mehr oder
weniger fast ständig ein. Es rollte Angriff auf Angriff auf unser
Tor. Die erste Viertelstunde bekamen wir den Gegner defensiv
überhaupt nicht unter Kontrolle.
Wir offenbarten diverse Mängel im individuellen
Zweikampfverhalten, in der kollektiven Raumaufteilung und vor allem im
technischen Bereich des Spielaufbaues.
Spätestens der zweite o. dritte Pass im Spielaufbau landete beim
Gegner.
05 Min erste klare Chance der Gastgeber. Wir verloren im Spielaufbau
leichtfertig den Ball, der Gastgeber spielte den Ball schnell wieder
nach vorne in die Schnittstelle unserer Abwehr. Ein Angreifer
anschließend frei durch, marschierte auch noch an unserem Keeper
Erik Johannsen vorbei, aber den Einschlag konnte Calle Schulze mit
letztem Einsatz noch verhindern. Er klärte per Grätsche zur
Ecke.
09 Min. die nächste gute Möglichkeit für die SG P/S,
aber diesmal konnte Keeper Erik Johannsen den strammen Schuss aus 14
Metern klasse parieren.
1:0 in der 13 Min.. Wir hatten ja schlicht drum gebettelt. Nach einem
ruhenden Ball „Einwurf linke Seite für uns in der
eigenen Hälfte“ verloren wir den Ball wieder einmal schnell
an die Gastgeber. Ein Angreifer über Außen frei durch,
Flanke vor unser Tor, Kopfball aus 7-8 Metern, den Erik Johannsen noch
an die Latte lenken konnte. Beim Nachschuss aus 8 Metern durch einen
anderen Angreifer halbhoch rechts ins Eck war auch er dann machtlos.
16 Min. Eckball SG P/S von der rechten Seite. Hoher Ball auf den langen
Pfosten, Kopfball aber deutlich neben unser Tor. Dann bekamen wir
gerade von der Defensive her gesehen das Spiel etwas besser unter
Kontrolle. Das war aber nur ein zwischenzeitlicher Trugschluss.
25 Min. 2:0 für die Hausherren. Wir scheiterten mal wieder beim
Versuch einen Angriff erfolgreich zu starten und verloren wie so
häufig leichtfertig den Ball. Anschließend sahen wir uns
einer Kontersituation, die wir vermeiden wollten, ausgesetzt.
Langer Ball in die Spitze, ein Angreifer frei durch und dieser
ließ die Chance aus 13-14 Metern nicht nehmen und vollendete
flach rechts in die Maschen.
Um nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten, mussten wir
reagieren.
1. Wechsel in der 31. Min.
Tjorven Kroeger ersetzte Simon Koslowski
Im Anschluss wurde es dann auch zusehens etwas besser.
Aber ganz verhindern ließ sich trotzdem nicht alles.
40 Min. ein Angreifer der Gastgeber kam nach Steilpass über die
halblinke Position frei durch, aber er platzierte seinen Schuss aus
12—13 Metern flach ziemlich weit am rechten Pfosten vorbei.
Glück gehabt!
Ein 3:0 zur Pause hätte es dann eigentlich schon gewesen sein
können.
So war aber noch Hoffnung vorhanden. Nur musste sich grundlegend
einiges ändern.
Vor allem unsere Hauptfehlerquellen „Zweikampfverhalten,
Raumaufteilung u. das Passspiel“ mussten deutlich reduziert
werden.
Mit dem Gesicht der ersten Hälfte ging es nur noch um die
Höhe der Niederlage.
Wir nahmen uns aber vor in der zweiten Halbzeit unser wahres Gesicht zu
zeigen.
2.
Halbzeit:
2. Wechsel zur Halbzeit, um unsere Offensivbemühungen zu
verstärken.
In der 46 Min. ersetzte Christopher Boldt Finn Lühr.
49 Min, erster vielversprechender Angriff des Spieles unsererseits.
Nach einem langen Pass auf die rechte Seite marschierte Christopher
Boldt in seiner ersten Aktion frei auf das Tor der Gastgeber zu. Nur
sein Abschluss misslang ein wenig. Schuss aus 16 Metern halbrechte
Position ging knapp 2 Meter flach links am Pfosten vorbei.
Seine Optionen waren entweder das 1 gegen 1 gegen den Keeper zu suchen
oder quer auf einen noch besser postierten Angreifer abzulegen.
Schade, das wäre gleich der richtige Knaller als Weckruf geworden.
Aber wie fast durch eine wundersame Heilung lief unser Spiel
anschließend ganz anders.
Es klappten die Dinge , die vorher mehr oder weniger häufig in die
Grütze gingen.
54 Min. einer der Knackpunkte des Spieles oder der Entscheidende.
Christopher Boldt mit seiner nächsten erfolgreichen Aktion. Mit
hohem Tempo zentral auf dem Weg Richtung Tor der Gastgeber. Erster
Zweikampf ca. 25 Meter vor dem Tor. Trotz Foulspieles eines
Verteidigers kam er nicht zu Fall, sondern setzte sich durch und
marschierte in den Strafraum. Hier kam es zum entscheidenden Zweikampf
mit dem letzten Verteidiger vor dem Tor. Dieser brachte Christopher,
nachdem der Ball schon an ihm vorbeigespielt wurde, über den
Oberschenkel klar u. eindeutig elfmeterreif zu Fall. Der logische
fällige Pfiff ertönte auch, aber der sogenannte Tatort wurde
zur Überraschung aller 5 Meter außerhalb des Strafraumes
verlegt.
Was für eine krasse Fehlentscheidung, die den weiteren
Spielverlauf mit beeinflussen würde. Wir konnten aber leider
nichts ändern, die Entscheidung stand.
Der Freistoss verpuffte.
60 Min. eine fast identische Situation. Nur war diesmal der Gefoulte
Bastian Matthies, der dabei auch noch leicht am Kopf verletzte.
Nur diesmal entschied der Schiri auf Elfmeter.
Christopher Boldt verwandelte überlegt, präzise
unhaltbar links unten zum 2:1 Anschlusstreffer.
63 Min. die Chance zum Ausgleich direkt im Anschluss. Bastian Matthies
wurde klasse Richtung Tor freigespielt, marschierte an die
Strafraumgrenze, wollte sich dort des letzten Abwehrspielers
entledigen, rutschte dabei aus u. stürzte. Amin Moussa stand
glücklicherweise günstig in der Nähe, übernahm das
Spielgerät und wollte vollenden, scheiterte aber am Bein eines
Abwehrspielers, der in letzter Not klären konnte.
67 Min. der nächste Wechsel bei uns
Andreas Büssau kam für Bastian Matthies.
Er war noch alles drin.
68 Min mal wieder eine Aktion mit einem 18 Meter Distanzschuss der SG
P/S, aber etwa einen halben Meter über unserem Querbalken.
77 Min. nach schöner Vorarbeit durch Maik Hüttinger über
die rechte Seite mit einer präzisen Flanke auf den langen Pfosten
hätte Andreas Büssau fast den Ausgleichstreffer per Kopf
markiert, aber der Keeper der SG P/S leider veränderte mit
den Fingerspitzen die Flugkurve des Balles nur ein wenig und
konnte somit den Einschlag verhindern.
85 Min. die letzten Wechsel, um noch einmal alles aufs Spiel zu setzen.
Für Michael Schuster u. Amin Moussa kamen
Finn Lühr und Bastian Matthies zurück ins Spiel.
Und es hätte fast noch funktioniert.
90 Min., wieder nach einer starken Flanke durch Maik Hüttinger von
der rechten Seite, stand Finn Lühr mittig vor dem Tor völlig
frei, aber sein Kopfball aus ca. 7 Metern wurde vom Keeper der
Gastgeber mit einer klasse Parade über den Querbalken geklärt.
Das hätte der verdiente Ausgleich sein müssen.
In der Nachspielzeit hatte dann Andreas Büssau nach einem Eckball
durch Maik Hüttinger von der linken Seite auch noch die Chance das
Runde in das Eckige zu köpfen, aber sein Kopfball ging ganz knapp
am rechten Pfosten vorbei.
Im Gegenzug hatte dann die SG P/S die Chance alles klar zu machen, aber
der Schuss des Angreifers aus 14 Metern ging ca. 2 Meter flach
linksseitig ins Aus.
Die letzte Chance für uns hatte dann der unermüdliche Maik
Hüttinger. Nach Flanke von der linken Seite und einer
Kopfballverlängerung von Jirka Wentorp auf den langen Pfosten, kam
Maik 8-9 Meter vor dem Tor an den Ball, spielte noch einen
Verteidiger aus und schloss mit links flach ab, aber sein Schuss leider
nicht voll getroffen trudelte etwa einen halben Meter rechts neben den
Pfosten ins Aus.
Dann war Schluss und wir um eine herbe Enttäuschung reicher.
Zu allem Überfluss kassierten wir dann noch ein dumme rote Karte,
weil ein Spieler sich in der Emotion zu einer unbedachten
Äußerung dem Schiri gegenüber hinreißen
ließ.
Fazit:
Was für unterschiedliche Halbzeiten!!! So etwas habe ich auch
schon lange nicht mehr miterlebt.
Halbzeit 1 so schwach, ängstlich und mit so vielen Fehlern. Zur
Halbzeit hätte niemand einen Pfifferling mehr auf uns gewettet.
Und dann Halbzeit 2. Zwar nicht Fehlerfrei, aber mit einer ganz anderen
Einstellung auf dem Platz.
Ein Remis wäre sicherlich das gerechte Endergebnis gewesen, aber
es wäre sogar noch mehr drin gewesen.
Knackpunkt der frühe nicht gegebene Elfmeter. Das hätte das
Spiel komplett zum Kippen bringen können.
Also müssen wir uns auf das nächste Spiel vertrösten.
Carsten Doose